Precise, ultra fast autofocusing
Das Problem:
Obwohl manuelles Fokussieren eine sichere Methode für scharfe Aufnahmen ist, nutzen viele Fotografen die bequemere Variante: den in die Kamera integrierten Autofokus (AF). Allerdings ist AF nicht gleich AF. Präzision und Geschwindigkeit fallen durchaus unterschiedlich aus. Und die Zuverlässigkeit kann durch ungünstige Bedingungen – schwache Beleuchtung, geringen Kontrast oder vertikale Linienmuster – zusätzlich beeinträchtigt werden. Das der AF diese Faktoren beherrscht, ist besonders für professionelle Fotografen unabdingbar. Schließlich hängt von der gleichbleibend hohen Qualität ihrer Bilder nicht nur ihr Ruf, sondern auch ihr Lebensunterhalt ab.

Eine Analyse von etwa 1.000 Aufnahmen, die Profifotografen fotografiert haben, zeigte die Streuung des Hauptfokuspunktes in diesen Bildern. Diese Information wurde genutzt, um die elf AF-Punkte der Olympus E-3 zu positionieren.

 

Die Lösung:
Mit der Olympus E-3 wurde ein neuentwickeltes AF-System vorgestellt, das in Bezug auf Geschwindigkeit, Präzision und Zuverlässigkeit neue Standards setzte. Dieses System funktioniert in allen möglichen Fotosituationen, einschließlich der Motivverfolgung, äußerst zuverlässig. Bei Verwendung des Objektivs ZUIKO DIGITAL ED 12-60 mm SWD an der Kamera konnte der weltweit schnellste Autofokus bei D-SLRs, der außerdem mit höchster Präzision arbeitet, erzielt werden.

Wie es funktioniert:

Das Autofokussystem in der Olympus E-3 arbeitet mit 11-Punkt-Doppelkreuzsensoren. Die nebeneinander liegenden, horizontalen und vertikalen Gruppen von Sensoren sind hierbei versetzt angeordnet. Die 88 Datenpunkte gewährleisten so auch bei wenig Licht ein Maximum an Präzision und Effizienz.

Um die beste Anordnung der Sensoren zu bestimmen, wurde die Lage des Hauptmotivs im Bild auf etwa 1.000 von Profis geschossenen Fotos untersucht. Zusätzlich fanden Konsultationen mit zahlreichen Fotografen statt.


AF-Sensoreinheit

Querschnitt des optischen Pfads


Die elf Punkte wurden auf Grund dieser Untersuchungen so festgelegt, dass sie die erforderliche Fläche komplett abdecken.
Die spezielle Datenverarbeitungs-Engine arbeitet mit einem neuentwickelten Entfernungsmessungsalgorithmus, der für die gleichzeitige Verarbeitung der Daten von den 11 Doppelkreuzsensoren optimiert wurde. So wird bei Messungen und Berechnungen ein Maximum an Geschwindigkeit und Präzision erreicht.


Dadurch, dass alle elf Sensoren Kreuzsensoren sind, und durch den Einsatz einer von Olympus entwickelten Mikrosensortechnologie wird sowohl auf der vertikalen wie auf der horizontalen Achse eine gleichermaßen hohe Effizienz gewährleistet.

Auch die Pixelmultiplikations-Technologie trägt dazu bei, dass selbst Motive mit geringem Kontrast oder in schlechten Lichtverhältnissen schnell und genau scharfgestellt werden. Der Autofokus arbeitet bereits bei Lichtwerten ab -2 LW (bis 19 LW). Für höchste Genauigkeit unter wechselnden Aufnahmebedingungen sorgt ein spezieller Temperatursensor, der Veränderungen in den äußeren Bedingungen kompensiert.
 


AF-Sensor

Der Mikrochip (IC) mit Hochgeschwindigkeitsberechnungen und ein neuer AF-Algorithmus ermöglichen ein schnelles Scharfstellen in jeder Situation. Darüber hinaus wurde die Kommunikationsgeschwindigkeit zwischen Gehäuse und Objektiv verbessert, was allen Four Thirds-Objektiven zugutekommt.



Versetzte Sensoranordnung. Die doppelten Sensorlinien sind leicht versetzt angeordnet und können die Fokuspunkte daher exakter erkennen als einfache Arten. Die Daten der Sensorlinien werden zusammengefasst und die Bilder so außerordentlich scharf.


 


Fotografen können die Messfelder nach Bedarf aktiveren und die Reihenfolge festlegen, in der sie Messungen ausführen.


 

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