LESS: Neues Operationsverfahren verspricht geringeres postoperatives Risiko und besseres kosmetisches Ergebnis

28.04.2009

Olympus mit innovativen Lösungen für die minimal-invasive Chirurgie

Hamburg, 28. April 2009 – Olympus präsentiert auf dem 126. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie vom 28.04. – 01.05.2009 in München Vorzüge und Lösungen rund um das Thema LESS (Laparo-Endoscopic Single-Site – Chirurgie). Im Gegensatz zum bekannteren, weil kontroverser diskutierten, NOTES-Vorgehen hat es LESS bereits in die klinische Praxis geschafft.

Mit LESS ist ein weiterer Schritt in der minimal-invasiven Chirurgie hin zu einem nahezu narbenfreien Operationsergebnis gelungen. Durch so genannte Tri- oder Quad-Ports kommen Operateure z. B. über den Bauchnabel mit einer einzigen Eintrittsstelle aus, um in die gewünschten Regionen vorzudringen. Dabei können drei bzw. vier Instrumente über diesen einen Zugang eingeführt werden. Daraus ergeben sich gegenüber der klassischen MIC unter anderem die Vorteile des geringeren Zugangstraumas, ein damit verbundenes verringertes Infektionsrisiko, kürzere Liegezeiten sowie das aus Patientensicht nicht zu unterschätzende verbesserte kosmetische Ergebnis dank nur einer nicht sichtbaren Narbe.

TriPorts sowie QuadPorts im Vertrieb durch Olympus

Als Marktführer im Bereich hochwertiger endoskopischer Systeme wird Olympus in Zukunft sowohl die Ports als auch die Handinstrumente und Optiken für die LESS-Operationstechnik aus einer Hand anbieten. Zu diesem Zweck ist Olympus eine exklusive Vertriebspartnerschaft mit Advanced Surgical Concepts (ASC) eingegangen. Das irische Unternehmen ASC hat die TriPorts und QuadPorts entwickelt und war damit weltweit Alleinanbieter. Seit Dezember 2008 hat Olympus den globalen Vertrieb übernommen.

Der schon jetzt erhältliche TriPort stellt dem OP-Team neben einem 10 mm Arbeitskanal für die Optik und zwei 5 mm Arbeitskanälen für die benötigten Handinstrumente auch je einen Anschluss zur CO2 Insufflation und zur Absaugung zur Verfügung. Er ist für Inzisionen von 12 – 25 mm flexibel einsetzbar. Sein Selbstverschluss sorgt für eine perfekte Dichtung, wobei durch den abnehmbaren Ventildeckel eine intraoperative Organentnahme ermöglicht wird. Eingeführt wird der TriPort perkutan mit wenig Druckaufwand. Durch den äußerst einfach und sicher konstruierten Verschlussmechanismus passt sich der TriPort an nahezu jede Bauchdecke problemlos an und lässt sich schnell installieren. Dabei ist eine einwandfreie Sicht jederzeit gewährleistet, da er mit der Bauchdecke direkt abschließt und so kein störender Trokar ins Blickfeld geraten kann. Auch gebogene Instrumente lassen sich problemlos einführen, was den TriPort zu einem universell einsetzbaren Zugang für jede LESS-Prozedur macht.

Olympus arbeitet zurzeit an der Entwicklung geeigneter gebogener Handinstrumente, stellt aber schon jetzt mit seiner HIQ+ Serie präzise und funktionale Handinstrumente zur Verfügung, die in LESS-Prozeduren Verwendung finden. Kombiniert mit den hochwertigen Videolaparoskopen der EndoEYE Serie, steht damit heute schon der Weg offen für die LESS-Prozeduren von morgen.

Bei Fragen oder weiterem Informationsbedarf wenden Sie sich bitte an:

Torsten Lutkat
Produktmanager Chirurgie
OLYMPUS DEUTSCHLAND GMBH
Medizinische Endoskopie
Wendenstraße 14-18
20097 Hamburg
Tel.: 040 23773-5665
Fax: 040 23773-4249
E-Mail: endo.sales@olympus.de


Julia Rasche
John Warning Corporate Communications GmbH
Tel.: 040 533088-83
Fax: 040 533088-88
E-Mail: j.rasche@johnwarning.de

Verknüpfte Bilder


  • (Langversion)


  • (Kurzversion)